Unsere besten Kritiken ...
Komisch und hemmungslos
„Das ist das letzte Publikum, das ich Ihnen heute anbieten kann.“ Helmut Vorndran, Georg Koeniger und Florian Hoffmann beginnen ihr Programm „Goldene Z@iten“ im Theater im Fraunhofer mit dem Kauf des Publikums. Sehr zufrieden sind sie bei näherer Betrachtung nicht, aber schließlich soll es ja nur lachen und applaudieren – da tut es auch das „Top-Angebot im unteren Preissegment“. Drei Ähnlichkeiten mit dem „Superzuschauer“ weisen die vorhandenen schließlich auch auf: Sie sind da, sie haben bezahlt, sie haben Talent zum Klatschen. Dafür bekommen sie dann „Top-Kabarett im unteren Preissegment“.
TBC – das „totale Bamberger Cabaret“ – verspricht weniger, als es hält: Denn bis auf kurze Durchhänger setzen die drei Franken aus Überzeugung in ihrem Programm erfolgreich auf Tempo, Witz und Irrsinn.
Es ist das komische und hemmungslose Talent der drei, das diesen Abend so gelungen macht. Sie schlüpfen in die verschiedensten Rollen, lassen die Stiftung Warentest die Weltreligionen auf Haltbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Bedienungsanleitung prüfen und präsentieren die erste fränkische Marsmission direkt aus Bamberg. Aus der Internet-Kontaktanzeige von Klaus, der an der Waldorfschule „Ethik und Basteln mit Lehm“ unterrichtet, wird eine ebenso skurrile Nummer wie aus der Grabrede auf Schorsch. Florian Hoffmann schraubt sich in immer neue, immer absurdere Wortgespinste, umkreist den Toten mit Worten und führt die Sinnlosigkeit des menschlichen Strebens bildhaft vor.
Die Qualität von TBC liegt darin, dass sie vor nichts zurückschrecken: Sie lassen ihr Publikum aufstehen zur „Großen-Koalitions-Gymnastik“. Da streckt man sich zur Steuererhöhung, schüttelt alle Bedenken ab und tritt zur Gesundheitsreform auf der Stelle und dreht sich im Kreis. Kein Wunder, dass das Publikum am Ende nicht mehr gehen will. Gekauft ist gekauft.
Süddeutsche Zeitung
Aktuell und saukomisch - Als Kulttruppe bestätigt
Die drei mischen das Theater regelrecht auf, müssen vor vollem Haus eine Zugabe nach der anderen geben und das zu Recht: Mit ihrem neuen Programm bestätigen sie ihren Status als oberfränkische Kulttruppe aufs Eindrücklichste.
«TBC» scheuen weder die intelligente Sprachkomik – wer dachte, dass die Bildung des Konjunktivs II bei starken Verben solch eine Quelle des Amüsements darstellen kann – noch die zielsicher gesetzte Geschmacklosigkeit oder Derbheit: Ob das der Religionscheck durch die Stiftung Warentest ist oder der herrliche Spott über die aktuellen Verhältnisse im weißblauen Bundesland anhand einer Führung durch Schloss Neuschwanstein. Das ist aktuell und das ist zugleich genial komisch.
Oder das Musikstück «Er ist zu blöd zum Autofahrn», in der alle, wirklich alle Klischees hochkomisch in Szene gesetzt werden. Mit solchen Nummern zieht die Truppe das Tempo nicht nur an, sie hievt auch ein insgesamt schon gutes Programm ins Spitzenmäßige.
Nordbayerische Nachrichten
TBC - Ansteckung unvermeidlich
Es ist ein geradezu herrlicher Blödsinn, dem das "Totale Bamberger Cabaret" bei seinem Auftritt in Nördlingen zwei Stunden lang frönte, und damit die Zuschauer im ausverkauften Schrannensaal von einem Lachanfall in den nächsten stürzte.
Mehr als zwei Stunden lang feuert das "TBC" kabarettistische Salven in Richtung Zuschauer, wobei dieses, durchaus branchenüblich, ordentlich ins Programm einbezogen wird. Ein Lehrer wird als solcher "geoutet" und ein Besucher in der ersten Reihe wird zur Doping-Probe herangezogen, doch auch hintere Sitzreihen schützen nicht vor "Übergriffen" der fränkischen Kleinkünstler - keiner kann sich der Ansteckungsgefahr von "TBC" entziehen.
Da ist dem "Totalen Bamberger Cabaret" einmal mehr ein ebenso geist- wie abwechslungsreiches Programm gelungen. So gut wie jeder Sketch ist ein Highlight für sich, souverän spielt sich das Ensemble die satirischen Bälle zu und auch für den improvisierten Diskurs mit dem Publikum bleibt noch genügend Raum. Am Ende steht der Saal Kopf, die begeisterten Besucher erklatschten sich drei Zugaben
Augsburger Allgemeine
Rotzfrech
Rotzfrech, diese Bamberger! Das Publikum lachte sich scheckig.
Mittelbayerische
Gevatter Tod brachte die Erlösung
TBC spielte vor ausverkauftem Haus und hangelte sich in höhere und höchste Bastionen kabarettistischer Spielkunst. Das Publikum klopfte sich angesichts des Gebotenen vor Lachen auf die Schenkel.
Selbst Adolf Hitler geriet in einem Sketch auf die Bühne. Nicht ohne Schaudern konnte man dazu verstohlen lächeln und darüber staunen, was eingefleischten Kabarettisten so alles einfällt, wenn es darum geht, bewusst zu machen, wie schmal der Grat zwischen verfemten Denkweisen und dem heutigen Zeitgeist eigentlich wirklich ist.
Zum Brüllen waren auch die parodistischen Ansätze, die das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinrissen.
Das scharf gewürzte Programm bewegte sich seinem ultimativen Höhepunkt entgegen, der in eine fränkische Kneipe verlegt wurde und durch Einzug von Gevatter Tod als ultimativen Vollstrecker des Vorstellungsendes geschickt die Trennung vom nicht los lassen wollenden Publikum ermöglichte.
Cellesche Zeitung
Furios
Sie sind witzig, treffen den Punkt und haben immer die Lacher auf ihrer Seite. Sie leisten ein großes Pensum, überzeugen in Mimik und Gestik, ergänzen sich großartig in ihrem Rollenspiel. Rhythmisches Klatschen der Besucher, Beifallspfiffe und Ovationen
Bayerische Rundschau
TBC verwandelte den „Pyraser“ in ein narrisches Tollhaus
TBC schaffte es, den voll besetzten Saal in ein Tollhaus zu verwandeln.
Eine ziemlich einzigartige Mischung aus politischem Kabarett, turbulentem Klamauk und purem Nonsens wurde da geboten, einzigartig in seiner Schrägheit und Absurdität.
Das ist das Geheimnis des großen Erfolgs der drei Gagartisten: Sarkasmus als der Witz mit dem unguten Gefühl im Bauch und das Wissen, dass man in der ersten Reihe gefährlich lebt. Die Handlungen und absurden Geschehnisse werden nicht auf die Bühne begrenzt, sondern auch mitten unter die Zuschauer verlagert.
Exzentrisch, schrill, schräg und frivol, aber auch kantig und subversiv - so wüteten die drei Jungs von TBC. Wer am Schluss vor lauter Lachen einen „TBC“ - einen „Totalen Bauchmuskel - Cater“ - hatte, der stand wenigstens nicht allein damit.
Hilpoltsteiner Zeitung
Klamauk und Satire mit Biss
Die drei Bamberger sind treue Gäste in den Ansbacher Kammerspielen und auf dem besten Weg, neben alten Fans neue zu gewinnen. TBC hat Schwung und Biss. Die Bamberger Kabarettisten waren da, haben vor Ort der Wirklichkeit ins Auge geschaut und das Grauen erblickt. Gut ist, wenn man trotzdem lacht. TBC macht es möglich mit seiner seltenen Mischung aus politischem Kabarett und leichtfüßiger Comedy.
Fränkische Landeszeitung
Die private Lachvorsorge ist gesichert
Eines ist sicher: Für die kabarettistische Grundversorgung ist gesorgt. Auch in diesen schwierigen Zeiten kümmert sich „TBC“ aufopferungsvoll um die private Lachvorsorge. In der Comödie Fürth überzeugte die legendäre Bamberger Truppe mit ihrem pointeninfizierten Programm.
Die drei verstehen einfach, wie man Gags drechselt.
Gesundheitsförderndes Lachen ohne Praxiszuschlag funktioniert bei TBC also aufs Heilsamste.
Ein Klasse-Programm. Nebenwirkungen wie enthusiastischer Beifall und gut gelauntes Lächeln waren zu beobachten.
Fürther Nachrichten
TBC-Kabarettisten in Hochform:
Ein seltener Kabarettabend. Denn man kommt raus mit dem Gefühl: „Dieser Eintritt hat sich gelohnt.“ Die drei Jungs von „TBC“ machen absolut fröhliche Comedy mit viel Slapstick und einem scheinbar ewig sprudelnden Quell der Ideen.
Nürnberger Nachrichten
... und die schönsten Verrisse!
Bis sie wieder nervten
Das Totale Bamberger Cabaret darf sich zwar im Besitz einer exorbitant verblüffenden und nahezu perfekten Mimik wähnen, zeichnet sich aber sonst eher durch mangelnde Einfälle aus. Wobei einige Male durchaus Vielversprechendes zutage gefördert wurde. Diese Schätze wurden dann aber solange verbal poliert, bis sie wieder nervten.
Dem Publikum jedenfalls, so schien es, hat´s gefallen. Es forderte und bekam genügend Zugaben
Main Echo Aschaffenburg, 1989
Zu viele Vorschusslorbeeren
Wenigstens brachte die Musik ein wenig Leben in einen farblosen Kabarettabend, den auch Lokalbezüge unter dem Motto: “Wer Sindelfingen kennt, dem gefällt´s überall” nicht gerade retten konnten.
Für die Zuschauer war der Kabarettabend aber offensichtlich kein Flop. Die Reaktionen des Publikums unterstreichen dies. Sindelfinger zeitung 1992
Kritik und Satire vergessen
Die ausdrucksvolle Mimik der drei und ihr hohes Tempo konnten nicht darüber hinwegtäuschen, daß dem Programm die meisten Elemente des klassischen Kabaretts fehlten. Zwar sorgten sie mit ihren Sketchen und Gesangseinlagen für Lacherfolg. Eine pfiffig-kritische Aussage blieb verborgen.
Oberhessiche Presse 1994
Die Grimassenbewegung der weichen Scherzkekse
Das Bamberger Tollitäten-Trio TBC, das immer noch Cabaret ankündigt und abgewetzte Comedy macht, zaubert die reinste Leere ins lachfreudige Volk, das für fünf Abende bis zum letzten Klappstuhl die Tafelhalle besetzt.
Abendzeitung Nürnberg, 1996
Werte auf plumpe Art in den Schmutz gezogen
Wir fragen uns, warum solche schauspielerischen Talente sich genötigt fühlen, Werte und Institutionen, die vielen Menschen - auch und gerade in Franken - heilig sind, auf so plumpe Art in den Dreck zu ziehen. Zum Abgang wurden dann auch noch Personen aus dem Publikum von einem der Darsteller mit einem kräftigen Mundvoll Bierregen bedacht.
Leserbrief Mainpost, 1998
(... sagt nach der Vorstellung nicht, wir hätten euch nicht gewarnt ...)
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